Manche Leute fragen sich vielleicht, warum okkulte Phänomene wie Geistersichtungen usw. früher abgetan wurden, z. B. dass Sklaven zur Zeit des Kolonialismus Geister und andere Erscheinungen sahen und ihre „Herren“ oder „Verantwortlichen“ das alles für „Aberglauben“ und „Wahnvorstellungen“ von Arbeitern hielten, die sie als unterentwickelt und barbarisch, also im Grunde genommen minderwertiger als sie, betrachteten. In diesem Artikel werde ich mich speziell mit diesem Thema vor dem Hintergrund des kaukasischen Kolonialismus befassen, also mit Situationen, in denen die Sklaven im Allgemeinen farbig und ihre „Herren“ oder „Besitzer“ weiß waren (ethnisch gesehen).
Schon in der Einleitung wird klar, dass es früher (ich weiß das aus erster Hand, aus glaubwürdigen Quellen und aus eigenen Erfahrungen) viele paranormale Sichtungen gab, von Toten, die durch die Straßen streiften, bis hin zu Geistern, die sich als Tiere oder alptraumhafte Kreaturen manifestierten. Wenn die Arbeiterinnen und Arbeiter dies ihren Vorgesetzten erzählten (weil es sie in der Regel an ihrer Arbeit hinderte), wurden sie mit Spott und Gelächter über die oben genannten Dinge empfangen.
Der Grund dafür ist schlicht und ergreifend psychologische Manipulation: Wenn diese „Herren“ zugeben würden, dass ihre Untertanen Recht haben, geschweige denn, dass es sich um Dinge handelt, die sie nicht erklären können, würde der Respekt vor ihnen schwinden – oder noch schlimmer, es könnte zu einer Rebellion kommen, weil die Sklaven erkennen, dass ihre „Herren“ nicht unbesiegbar und allwissend sind (eine Vorstellung, die ihnen eingehämmert wurde). Anstatt zuzugeben, dass es Geister gibt, taten sie es als „Aberglauben der Sklaven“ ab. Das änderte sich, als sich die Welt weiterentwickelte und der Okkultismus immer mehr verfeinert wurde und die Existenz dieser Gespenster unbestreitbar wurde.
